MIKE FINIGAN
MIKE FINIGAN
Im Laufe seiner phänomenalen Musikkarriere war Mike Finnigan vor allem als Begleitmusiker bekannt, als anerkannter Meister der Hammond-B3-Orgel, wie man es an seinen Arbeiten mit Jimi Hendrix, Stephen Stills, CSNY, Bonnie Raitt, Joe Cocker und vielen, vielen anderen bekannten Namen hören kann. Tatsache ist, dass er neben seiner instrumentalen Virtuosität auch ein begabter Sänger war, ein großartiger Blues-Sänger. Jetzt, mehr als vier Jahre nach seinem Tod, erscheint das gleichnamige Album „Mike Finnigan“, sein musikalisches Vermächtnis, auf dem Stephen Stills, Smokey Robinson, Joe Bonamassa und sein Sohn Kelly Finnigan sowie die Crème de la Crème der wichtigsten Musiker der LA-Aufnahmeszene zu hören sind. Tatsächlich hat noch keine Platte Finnigans Meisterschaft im Blues-Genre so eindrucksvoll unter Beweis gestellt wie dieses musikalische Meisterwerk.
Zu den Gästen auf dem Album zählen Stephen Stills, Smokey Robinson, Joe Bonamassa und Mike’s Sohn Kelly Finnigan.
Finigan spielte im Alter von 22 Jahren auf Jimi Hendrix’ „Electric Ladyland“ („Rainy Day, Dream Away“, „Still Raining, Still Dreaming“)
1976 wurde er vom Musikmogul Jerry Wexler bei Warner unter Vertrag genommen.
1978 veröffentlichte er das Soloalbum „Black And White“ bei Columbia
Er nahm 40 Jahre lang zahlreiche Alben auf und tourte ausgiebig mit Bonnie Raitt, CSNY, Joe Cocker, Tracy Chapman, Dave Mason (Traffic), Peter Frampton, Etta James, Taj Mahal, Joe Walsh, Michael McDonald, Tower of Power, Rod Stewart, Leonard Cohen, Alice Cooper, Ringo Starr und vielen anderen.
Ich habe ihn einige Male live gesehen, als er als Nachfolger von Jon Cleary mit Bonnie Raitt spielte. Mike Finigan war nicht nur ein grossartiger Musiker, sondern auch ein sehr unterhaltsamer Typ, der die Bandmitglieder immer wieder zu Lachen brachte. Schon bei diesen Auftritten ist mir aufgefallen, welch guter Sänger er ist.
Bonnie Raitt sagte über ihn: „Mike Finnigan war ein musikalisches Genie und einer der kraftvollsten, virtuosesten Soul-/Gospel-/Blues-Sänger und Hammond-B3-Spieler, die man je hören durfte. Es gab niemanden wie ihn.“
Stephen Stills Meinung: „Alles an Mike Finnigan war gewaltig. Sein Talent. Seine Erzählkunst. Seine Stimme. Seine Musikalität. Er war 30 Jahre lang mein musikalischer Partner und 40 Jahre lang mein bester Freund. Dieses Album ist ein großartiges Beispiel dafür, was Mike auszeichnete.“
Schliesslich noch Joe Bonamassa’s Meinung: „Die Gelegenheit zu haben, mit einem musikalischen Titanen wie Mike Finnigan Musik zu machen, lässt mich erkennen, wie unglaublich viel Glück ich gehabt habe und wie weit ich noch gehen muss. Er war eine gütige und großzügige Seele, die eine letzte Aufnahme für uns alle gemacht hat, an der wir uns erfreuen können.“
