SETH JAMES
SETH JAMES – MOTORMOUTH
ab 1.4.2026 erhältlich
Der texanische Blues- und Roots-Künstler Seth James kehrt mit „Motormouth“ zurück, einem energiegeladenen neuen Album, das bluesige Selbstsicherheit und die raue Kraft des Southern Rock zu einer groovigen Hommage an die amerikanische Roots-Musik verschmilzt.
Bekannt für seinen ausdrucksstarken Gesang, sein präzises Gitarrenspiel und sein instinktives Gespür für Rhythmus, liefert James eine Sammlung, die den Geist des Texas-Blues einfängt und sich dabei mühelos über Soul, R&B und moderne Americana erstreckt. Aufgenommen mit einer erfahrenen Band aus erfahrenen Musikern, bewegt sich „Motormouth“ mühelos zwischen straffer rhythmischer Kraft und entspanntem, gefühlvollem Zusammenspiel – Markenzeichen von James’ sich weiterentwickelndem Sound.
Ein neues Kapitel nach „Lessons“
Das Album folgt auf James’ 2024 erschienenes Album „Lessons“, eine Hommage an die Musik von Delbert McClinton. Während dieses Album eine Hommage an einen seiner größten Einflüsse war, rückt „Motormouth“ James selbst wieder in den Mittelpunkt und hebt das Songwriting, die Musikalität und die Persönlichkeit hervor, die ihn zu einer der angesehensten Stimmen in der heutigen amerikanischen Roots-Musikszene gemacht haben.
Auf dem gesamten Album erkundet James das emotionale Terrain von Liebe, Verlust und dem Streben nach einem „brandneuen Tag“ und bewegt sich dabei von treibenden Grooves zu Momenten gefühlvoller Reflexion.
Groove, Soul und Storytelling
Das Album beginnt mit dem trotzigen Blues-Rock-Song „Why Should I Suffer“, einem Titel, der den Preis einer zerbrochenen Beziehung hinterfragt. James liefert eine unverfälschte Darbietung, geprägt von dem Gefühl, für ein Verbrechen beschuldigt zu werden, das er nicht begangen hat.
Als Herzstück des Albums fängt „I’m In Trouble“ die elektrisierende Anziehungskraft einer neuen Liebe ein. Es ist ein bluesiges Eingeständnis, dass manchmal die beste Art von Schwierigkeiten die ist, der man sich einfach nicht entziehen kann.
In „I Can’t Find Your Mind“ erkundet James die stille Distanz, die zwischen zwei Menschen entstehen kann, selbst wenn sie direkt nebeneinander stehen. Der Track liefert einige der eindrucksvollsten Bilder emotionaler Entfremdung auf dem Album.
Das Album erreicht einen Moment der Verletzlichkeit mit „I Got To Know“, einer bewegenden Bitte um Ehrlichkeit, die ursprünglich von Don Bryant aufgenommen wurde:
„Motormouth“ wird von Qualified Records veröffentlicht, einem Künstler-eigenen Label aus Nashville, das sich der amerikanischen Roots-Musik und ihrer weltweiten Fangemeinde verschrieben hat. Die Mission des Labels passt nahtlos zu James’ Engagement, die Traditionen der Roots-Musik am Leben zu erhalten und gleichzeitig voranzutreiben.
Produziert hat wieder Kavin McKendree in seinem Rockhouse in Franklin. Kevin spielt auch Keyboards auf dem Album.
Vom Cowboy aus West-Texas zur Stimme der Roots-Musik
Seth James’ Weg zur Musik ist alles andere als gewöhnlich. Aufgewachsen als Cowboy im tiefsten West-Texas, fand er schließlich Inspiration bei Künstlern wie Muddy Waters, Lightnin’ Hopkins, Booker T. & the M.G.’s, NRBQ und Delbert McClinton.
Im Laufe der Zeit entwickelte James einen ganz eigenen Sound – eine Kombination aus gefühlvollem Gesang, erzählerischen Texten und ausdrucksstarkem E-Gitarrenspiel, das sowohl subtile Grooves als auch rasante Soli beherrscht.
Sein 2009 erschienenes Soloalbum „That Kind of Man“ verschaffte ihm größere Bekanntheit, und 2010 gründete er gemeinsam mit Cody Canada die Roots-Rock-Band The Departed. Nach zwei Alben und mehreren Jahren auf Tour kehrte James zu seiner Solokarriere zurück, entschlossen, den Sound weiter zu erforschen, an dessen Entwicklung er so hart gearbeitet hatte.
„Wenn man sich einfach hinsetzt und mit einem alten Cowboy in West-Texas redet, ändert er seine Art zu sprechen nicht von Gespräch zu Gespräch“, sagt James. „Genauso ist es mit der Musik.“
Für James ging es bei der Musik schon immer um Verbundenheit – jene Momente, in denen ein Raum voller Menschen für eine Weile ihre Sorgen vergisst und etwas Echtes teilt.
„Ich will meine Arbeit nicht gut machen, um erfolgreich zu sein und mehr Platten zu verkaufen“, sagt er. „Versteh mich nicht falsch – das wäre auch toll. Aber dieser Moment, in dem alle zusammen sind, ihre Gläser anstoßen und dabei den Blues ein bisschen abschütteln – daran will ich teilhaben.“
